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Germanische Mythologie
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Germanische Mythologie
Loki (ab und zu auch Lopt)
Der germanische Gott des Feuers und Sohn der Riesen Farbauti und Laufey.
Er war der personifizierte Unruhestifter, Betrüger und Gestaltwechsler. Da er immer bösartiger wurde banden ihn die Götter schließlich in einer Höhle fest- bis zum Anbruch des Ragnarök. Loki war zweimal verheiratet, zum einen mit der Riesin Angrboda , anschließend mit Sigyn, mit der er zwei Söhne hatte - Wali und Narvi. Als das Ragnarök anbrach führte Loki die Armee des Bösen in die letzte Schlacht, gegen die Götter. Er selbst sollte durch Heimdall den Tod finden.
Hel
Tochter Lokis und der Reifriesin Angrboda (siehe auch). Sie war die Herrscherin über die Unterwelt- ebenfalls Hel genannt. Dorthin hatte sie Odin verbannt. Einmal dort angekommen, wurde ihre Macht schnell größer als die Odins. Als Balder starb, weigerte sie sich ihn herauszugeben. Ihre Brüder - der Wolf Fenrir und die Schlange Jörmundgand- waren genauso schrecklich wie sie. Sie selbst war zum Teil verwest, ihr Gesicht und ihr Oberkörper entsprachen dem einer lebendigen rau, ihre Schenkel und Beine die einer Leiche. Hels Thron war als Krankenbett bekannt, ihre Untertanen waren die, die durch Krankheit Krankheit und Alter starben.
Farbauti (grausamer Schläger)
War ein Riese und der Vater des Feuergottes Loki. Seine Frau Laufey (Bauminsel), ebenfalls Riesin, gebar Loki, als sie von einem Blitzstrahl getroffen wurde, den Fabauti geschleudert hatte.
Angrboda (Angerboda)
(Unheilsbringerin) Eine Reifriesin in der germanischen Mythologie, Lokis Geliebte und Mutter von drei schrecklichen Kreaturen - dem Fenriswolf, der Schlange Jörmungand und der Hel. Die Götter beschlossen schnell zu handeln, als sie von diesem Nachwuchs hörten. Eine Gruppe brach nachts in Angrbodas Halle ein, fesselte sie und brachte ihre und Lokis Kinder nach Asgard. Als erstes verbannte Odin Hel in die Unterwelt, wo sie nun für die nicht ruhmreich Gestorbenen zuständig war. Dann schleuderte er Jörmungand in den Ozean, wo die Riesenschlange durch das Eis brach und in die Tiefe hinabsank. Der Fenriswolf bekam eine magische Fessel und wurde so gefangen gehalten. Obwohl so alle drei unter Kontrolle waren, wusste Odin, dass der Fenriswolf sich zu Ragnarök befreien und ihn vernichten würde. Auch Jörmungand und Hel warteten auf diese letzte Entscheidung.
Sigyn (Sigunn/ Sigryn)
Die treue Frau Lokis und Mutter seiner Söhne Narwi und Wali. Sie hielt zu Loki, trotz seiner ganzen Untaten, und tat alles, um seine Qualen in der Höhle, in der er von den Göttern angekettet worden war, zu lindern.
Wali
Odins Sohn mit Rind. Er sollte den blinden Hödr für seinen versehentlichen Mord (Loki hatte seine Hand geführt) an Balder umbringen. Laut Prophezeiung sollte er an nur einem Tag zum Mann werden und sofort Hödr erschlagen. Er und sein Halbbruder Widar überlebten Ragnarök.
Einer der unglücklichen Söhne Lokis hieß ebenfalls Wali.
Heimdall
Sohn von neun Müttern und Späher der germanischen Götter. Ursprünglich wohl ein allwissender Himmelsgott, der Gras und Wolle wachsen hören und über hundert Kilometer weit sehen konnte. Er stand auf Bifröst, der dreistrahligen Brücke, die Asgard und Midgard (Götter- und Menschenwelt - Himmel und Erde) verband, bereit sein Horn Gjall zu blasen zum Ragnarök, wenn er als letzter im Zweikampf gegen Loki fallen würde. So war auch sein Tod vorausgesagt. Er verkleidete sich als Rig, der Sterbliche, der die drei sozialen Gruppen - die Adligen, Bauern und die Sklaven- einteilte. Als Rig besuchte der Gott drei Häuser in Midgard, wo er zum Vater hübscher Kinder für den Adel, kräftiger Kinder für die Bauern und hässlicher Kinder für die Sklaven wurde.
( Auszüge von http://www.ewetel.net/~lothar.ammermann/nordmythologie.htm )

Ragnarök bedeutet das Ende der bisherigen Welt. Dem allgemeinen Untergang fallen nahezu sämtliche Götter, Riesen und Menschen zum Opfer, ehe eine erneuerte Welt des Friedens beginnt


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